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WENN MATERIAL ZUR FORM WIRD > Ausstellung

WENN MATERIAL ZUR FORM WIRD > Ausstellung

Nenzing
4.9.2022
9.10.2022
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Artenne, Nenzing

Wie vielseitig die Gestaltungsmöglichkeiten durch den Einsatz unterschiedlicher Werkstoffe sind, zeigen siebzehn künstlerische Positionen in der Herbstausstellung der Artenne. Materialien wie Holz, Eisen und Stahl, Kunststoff, Glas, Keramik und Textilien werden von den Künstler:innen in neue Sinnzusammenhänge transformiert und regen zu haptischen Erlebnissen und Denkenanstössen an.


Adlassnigg Roland (Eisen)
Berchtold Luka Jana: versch. Materialien
Bildstein/Glatz: versch. Materialien
Fischer Judith P. (Metall, Holz)
Garnitschnig Bernhard und Mathias (Bau-Materialien)
Grell C. Sophie
Höss Dagmar (Textilkunst)
Harlap Ra'anan Harlap (Holz)
Hotz Ewald (Keramik)
Lugmayr Bianca (Textilkunst)
Luenig Claudia-Maria (Textilien)
Schmidt Pavel (Bau Materialien)
Stiegholzer Franziska (Kabelbinder etc.)
Strieder Markus (Eisen)
Tagwerker Gerold (Stahl)
Türtscher Franz (Materialien von Baumärkten)
Wittwer Amrei (Keramik)

Wenn Material zur Form wird

Über Jahrhunderte hinweg stand die makellose Ausarbeitung der Form im Zentrum des künstlerischen Schaffens. Das Material war nur ein Mittel zum Zweck. Es musste gebändigt und überwunden werden. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts aber haben die Materialien die Oberhand gewonnen. Nicht nur als edel geltende, wie Marmor und Gold, sondern gerade auch vielfach als „minderwertig“ angesehene Materialien wie Erde, Fett, Industriemüll, Plastik, Stahl, textile Materialien oder auch Abfallprodukte halten lauthals Einzug in den Raum der Kunst. Dies wurde zunächst als massive Grenzverletzung erlebt. Dann aber evozierte der Materialeinsatz neue Perspektiven, mit den bislang diskriminierten und nicht für kunstwürdig befundenen Stoffe konnten mit einem Male pointierte Aussagen über den Zustand der Gegenwart und aktuelle Befindlichkeit der Gesellschaft getroffen werden.

Doch dann gewannen die Materialien an Bedeutung. Vielfach hielten als „minderwertig“ angesehene Materialien wie Erde, Fett, Industriemüll, Plastik, Stahl, textile Materialien oder auch Abfallprodukte Einzug in die Kunst. Mit ihnen konnten mit einem Male pointierte Aussagen über den Zustand der Gegenwart und die aktuelle Befindlichkeit der Gesellschaft getroffen werden.

kuratiert von Karlheinz Pichler

ERÖFFNUNG > Ausstellung

Sonntag, 4. September, 11 h
Es spricht: Kurator Karlheinz Pichler
Es spielt: SaxDotCom (Egon Rietmann, Norbert Dehmke, Udo Sonnabend, Hugo Niederberger)

FINISSAGE DER AUSSTELLUNG > Kunst + Kochperformance

Sonntag, 9. Oktober, 17 h
Pavel Schmidt, Künstler und Autor, liest unter dem Motto: »ein leben lang einleben – einleben ein leben lang«. Karlheinz Pichler, Kurator der Ausstellung, liest Schüttelreime über den Nudelauflauf.

Dazu servieren wir Nudelauflauf in Variationen. Essen auf Voranmeldung !

Artenne

Die ARTENNE NENZING versteht sich als Plattform für Auseinandersetzungen mit Kunst und Kultur im ländlichen Raum. Ziel ist es, das Bewusstsein für das Kulturerbe und dessen Potential für die Zukunft in der Region zu stärken und einen Zugang zur zeitgenössischen Kunst und Kultur für die regionale Bevölkerung zu schaffen.

A cute hedgehog curled into a ball.FacebookInstagramSpotifyYoutubePinterest
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Nenzing
Sep 4
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Wie vielseitig die Gestaltungsmöglichkeiten durch den Einsatz unterschiedlicher Werkstoffe sind, zeigen siebzehn künstlerische Positionen in der Herbstausstellung der Artenne. Materialien wie Holz, Eisen und Stahl, Kunststoff, Glas, Keramik und Textilien werden von den Künstler:innen in neue Sinnzusammenhänge transformiert und regen zu haptischen Erlebnissen und Denkenanstössen an.


Adlassnigg Roland (Eisen)
Berchtold Luka Jana: versch. Materialien
Bildstein/Glatz: versch. Materialien
Fischer Judith P. (Metall, Holz)
Garnitschnig Bernhard und Mathias (Bau-Materialien)
Grell C. Sophie
Höss Dagmar (Textilkunst)
Harlap Ra'anan Harlap (Holz)
Hotz Ewald (Keramik)
Lugmayr Bianca (Textilkunst)
Luenig Claudia-Maria (Textilien)
Schmidt Pavel (Bau Materialien)
Stiegholzer Franziska (Kabelbinder etc.)
Strieder Markus (Eisen)
Tagwerker Gerold (Stahl)
Türtscher Franz (Materialien von Baumärkten)
Wittwer Amrei (Keramik)

Wenn Material zur Form wird

Über Jahrhunderte hinweg stand die makellose Ausarbeitung der Form im Zentrum des künstlerischen Schaffens. Das Material war nur ein Mittel zum Zweck. Es musste gebändigt und überwunden werden. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts aber haben die Materialien die Oberhand gewonnen. Nicht nur als edel geltende, wie Marmor und Gold, sondern gerade auch vielfach als „minderwertig“ angesehene Materialien wie Erde, Fett, Industriemüll, Plastik, Stahl, textile Materialien oder auch Abfallprodukte halten lauthals Einzug in den Raum der Kunst. Dies wurde zunächst als massive Grenzverletzung erlebt. Dann aber evozierte der Materialeinsatz neue Perspektiven, mit den bislang diskriminierten und nicht für kunstwürdig befundenen Stoffe konnten mit einem Male pointierte Aussagen über den Zustand der Gegenwart und aktuelle Befindlichkeit der Gesellschaft getroffen werden.

Doch dann gewannen die Materialien an Bedeutung. Vielfach hielten als „minderwertig“ angesehene Materialien wie Erde, Fett, Industriemüll, Plastik, Stahl, textile Materialien oder auch Abfallprodukte Einzug in die Kunst. Mit ihnen konnten mit einem Male pointierte Aussagen über den Zustand der Gegenwart und die aktuelle Befindlichkeit der Gesellschaft getroffen werden.

kuratiert von Karlheinz Pichler

ERÖFFNUNG > Ausstellung

Sonntag, 4. September, 11 h
Es spricht: Kurator Karlheinz Pichler
Es spielt: SaxDotCom (Egon Rietmann, Norbert Dehmke, Udo Sonnabend, Hugo Niederberger)

FINISSAGE DER AUSSTELLUNG > Kunst + Kochperformance

Sonntag, 9. Oktober, 17 h
Pavel Schmidt, Künstler und Autor, liest unter dem Motto: »ein leben lang einleben – einleben ein leben lang«. Karlheinz Pichler, Kurator der Ausstellung, liest Schüttelreime über den Nudelauflauf.

Dazu servieren wir Nudelauflauf in Variationen. Essen auf Voranmeldung !

Artenne

Die ARTENNE NENZING versteht sich als Plattform für Auseinandersetzungen mit Kunst und Kultur im ländlichen Raum. Ziel ist es, das Bewusstsein für das Kulturerbe und dessen Potential für die Zukunft in der Region zu stärken und einen Zugang zur zeitgenössischen Kunst und Kultur für die regionale Bevölkerung zu schaffen.

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